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22.11.2022 | Weiden
Produkte & Service

Winter-Problemfall Nummer eins: So lässt Sie Ihre Autobatterie nicht in der Kälte stehen

Weiden in der Oberpfalz, 22. November 2022. Winterzeit ist Pannenzeit – zumindest was Schäden an der Autobatterie angeht. In den kalten Monaten ist diese besonders anfällig und muss häufig ausgetauscht werden. ATU-Experte Franz Eiber verrät, wie Autofahrer:innen ihre Batterie in den kalten Monaten pflegen und was zu tun ist, wenn das Fahrzeug nicht mehr anspringt.

 

Die Nachfrage nach Autobatterien ist in den kalten Wintermonaten von November bis Februar besonders hoch. Das belegt neben den ATU-Verkaufszahlen auch die persönliche Erfahrung von Experte Franz Eiber: „Bereits im November und Dezember ist ein Nachfrageanstieg nach Autobatterien zu beobachten. Der richtige Höhepunkt ist dann im Januar erreicht. Dann kommen mehrere zehntausend Kund:innen in unsere Filialen, um eine Batterie kaufen oder tauschen zu lassen. Für die verringerte Batterielaufzeit und die schnellere Entladung sind neben den kalten Temperaturen auch die sogenannten Verbraucher – Licht, Heizung und Scheibenwischer – verantwortlich. Sie sind im Winter meistens gleichzeitig im Betrieb und sorgen so für einen erhöhten Stromverbrauch.“

 

Besonders bei Termindruck, in Eile oder auf dem Weg in die Arbeit ist ein nicht anspringendes Auto der Worst Case. Franz Eiber verrät, wie man vorbeugen kann:

 

1.     Batterie checken lassen

Wer seine Batterie vor dem ersten Wintereinbruch überprüfen lässt, minimiert das Pannenrisiko. In der Werkstatt prüfen die Mechaniker:innen Spannung und Leistungsfähigkeit der Autobatterie. Liegen die Werte unter der Norm, muss eine neue Batterie her. Der Batterie-Check ist in Werkstätten wie beispielsweise ATU kostenlos und ohne Voranmeldung erhältlich.

 

2.     Auf Kaltstarts verzichten

Auf Kurzstrecken kann die Batterie nicht ausreichend nachgeladen werden. Daher sollten besonders im Winter unnötige Fahrten vermieden und kurze Distanzen mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt werden. Ist dies nicht möglich, empfiehlt es sich, die Batterie gelegentlich über Nacht mit einem externen Ladegerät zu laden.

 

3.     Stromfresser abschalten

Musikanlage, Heizung, Licht, Scheibenwischer oder Geräte im 12V-Anschluss erhöhen den Stromverbrauch. Sie sollten daher nur dann laufen, wenn sie auch wirklich benötigt werden. Besonders auf Kurzstrecken gilt es, den Stromverbrauch zu minimieren.

 

4.     Batterie sauber und warm halten

Durch Schmutz oder Ablagerungen an der Batterie wird Strom zusätzlich zum Fahrzeugverbrauch entladen. Daher sollten die Kontakte und Anschlüsse der Batterie mindestens einmal pro Jahr gereinigt werden. Steht ein Fahrzeug mehrheitlich im Freien und ist dort kontinuierlich kalten Temperaturen ausgesetzt, wärmt ein passender Thermoüberzeug die Batterie und trägt zur Verlängerung ihrer Lebensdauer bei. 

 

5.     Entladung vermeiden

Ist die Autobatterie einmal vollständig entladen, sollte diese umgehend über ein Ladegerät aufgeladen werden. Durch langfristige Totalentladung entstehen sonst enorme Schäden in der Batteriefunktionalität und Ladekapazität. Bei längeren Standzeiten des Autos im Winter empfiehlt es sich, den PKW an ein vollautomatisches Ladeerhaltungsgerät anzuschließen.

 

6.     Batterieschwäche erkennen

Vergeht beim Anlassen des Fahrzeugs mit dem Anlasser mehr Zeit als gewöhnlich, ist die Batterie bereits deutlich beansprucht. Um auf Nummer sicher zu gehen, können Fahrer:innen bei gedrehter Zündung und ausgeschaltetem Motor das Abblendlicht einschalten. Nimmt die Leuchtkraft nach kurzer Zeit deutlich ab, sollte die Batterie schnellstmöglich getauscht werden.

 

Und was, wenn das Auto morgens gar nicht mehr anspringt? Franz Eiber rät: „Zu allererst sollten Fahrer:innen der Batterie Zeit geben und zwischen den Startversuchen mindestens 30 Sekunden verstreichen lassen. Springt der Motor gar nicht an, empfiehlt sich der Start über eine Spenderbatterie, also per Starthilfe, oder das Aufladen der Batterie über ein Ladegerät.“ Doch aufgepasst: „Selbst wenn der Motor wieder anspringt, sollte die Batterie schnellstmöglich getauscht werden“, empfiehlt Experte Eiber abschließend.

 

Ansprechpartner

A.T.U Auto-Teile-Unger

Dr.-Kilian-Str. 11

92637 Weiden i.d.Opf

Pressesprecher Markus Meißner
Telefon +49 (0) 1 62 - 2 70 50 56
E-Mail [email protected]